Wissenswertes von A-Z

 

Achterschiff: Hinterer Teil des Schiffes

 

Abfall: Benutzen Sie Müllsäcke, die Sie in den Containern in den Häfen oder in Frankreich an den Schleusen entsorgen können. Halten Sie die Wasserläufe frei von Abfällen!

 

Angeln: Sie können Ihrem Hobby Angeln nachgehen. Informieren Sie sich am Hafen über die notwendigen Unterlagen (Angelkarte usw.).

 

Angler: Bitte nehmen Sie auf Angler am Ufer Rücksicht. Reduzieren Sie Ihre Fahrtgeschwindigkeit und halten Sie genügend Abstand.

 

Anker: Alle Boote haben aus Sicherheitsgründen einen Anker. Der Anker darf auf keinen Fall zum Anlegen benutzt werden, sondern nur im Notfall.

 

Apotheke: Auf jedem Boot finden Sie einen Erste-Hilfe-Koffer mit einer allgemeinen Ausstattung (ohne Medikamente). Bitte nehmen Sie alle für Sie erforderlichen Medikamente von zu Hause mit.

 

Backbord: Linke Seite des Bootes, wenn man vorwärts schaut.

 

Baden: Informieren Sie sich bitte am Liegehafen über geeignete Badestellen. Denken Sie daran, den Motor immer abzustellen, um Unfälle mit der Schiffsschraube zu vermeiden. Achten Sie auf Strömungen und lassen Sie Ihre Kinder nie unbeaufsichtigt baden! Viele Boote sind mit einer Badeleiter / Außendusche ausgestattet.

 

Brücken: Einige Brücken sind sehr niedrig. Vorsicht daher bei der Durchfahrt. Achten Sie besonders auf Signalhinweise.

 

Bug: Vorderteil des Schiffes.

 

Bugstrahlruder: Einige Boote sind mit einem Bugstrahlruder ausgestattet. Diese Schraube erleichtert Ihnen das Manövrieren, insbesondere beim An- und Ablegen des Bootes.

 

Durchfahrtshöhe: Lichte Höhe zwischen dem Wasserspiegel und einem Brückenbogen. Für ein Schiff, senkrechter Abstand zwischen dem Wasserspiegel (Wasserstand) und dem höchsten Punkt des Bootes.

 

Dokumente: Versichern Sie sich vor der Abfahrt, dass Sie alle Unterlagen bei sich haben (Reisepass oder Personalausweis, Führerschein, Bootsführerschein, Kreditkarte, Voucher, ärztliche Dokumente usw.).

 

Einweisung: Nachdem Sie Ihr Boot bezogen haben, weist Sie ein Techniker an Bord in Ausstattung, Motor und Zubehör ein. Zögern Sie nicht, Fragen zu stellen.

 

Fahrräder: Fährräder können gemietet werden. Sie werden die Räder schätzen, wenn Sie Ihre Einkäufe machen oder die Natur entdecken möchten. Vorsicht: Sie tragen die Verantwortung für die Fahrräder. Achten Sie immer darauf, dass die Fahrräder gut abgeschlossen sind. Der Verlust eines Fahrrades wird Ihnen in Rechnung gestellt. Fahrradhelme bringen Sie bitte mit. 

 

Fahrrinne: Das ist die schiffbare Zone, die auf den Karten eingezeichnet ist.

 

Fender: Sie sind rund oder oval, mit Luft aufgepumpt, umgeben ringförmig den Schiffskörper, um ihn vor eventuellen Stößen zu schützen. Im Allgemeinen gibt es bis zu 20 Fender. Sie dürfen die Fender nicht entfernen. Beschädigte Fender sind auf Ihre Kosten zu ersetzen.

 

Flussaufwärts: Das Boot fährt flussaufwärts, d.h. es fährt gegen die Strömung. Auf einem Kanal bedeutet das, dass das Boot die Schleusen aufsteigend (wie eine Treppe) nimmt.

 

Flussabwärts: Das Boot fährt flussabwärts, d. h. es fährt mit der Strömung (bei Flüssen Richtung Mündung).

 

Flusskarten: Für eine gute Vorbereitung Ihrer Hausbootfahrt können Sie eine Flusskarte bei uns kaufen. Dieser Karte entnehmen Sie Schleusen, Gewässerverlauf, Fahrrinne, Anlegestellen, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Sehenswürdigkeiten). Eine Flusskarte ist i. d. R. an Bord.

 

Gastronomie: Wenn Sie mal nicht an Bord kochen möchten, genießen Sie die lokalen Spezialitäten in den Dörfern und Städten entlang Ihrer Route.

 

Geschwindigkeit: In den meinsten Gebieten ist eine Geschwindigkeit von 6 km/h auf den Kanälen und 10 km / h auf den Flüssen erlaubt. Bitte beachten Sie unbedingt die Beschilderungen.

 

Haustiere/Hund: siehe unter "Tier".

 

Inventar: Eine sogenannte Inventarliste von der Innen- und Außenaussattung wird Ihnen ausgehändigt. Sollten Sie diese Liste nicht erhalten, fordern Sie diese bitte an. Bitte zeigen Sie jeden Verlust sofort an.

 

Kanalstrecke: Flussstrecke oder Kanalstrecke zwischen zwei Schleusen.

 

Kleidung: Wählen Sie vor allem praktische und bequeme Kleidung. Vergessen Sie bitte nicht, warme und wasserdichte Kleidung mitzubringen, falls es mal kalt und regnerisch ist. Achten Sie auf gutes Schuhwerk. Handschuhe sind beim Schleusen sehr hilfreich.

 

Koffer: Benutzen Sie lieber eine Reisetasche. Wir empfehlen, alle nicht benötigten Sachen nach dem Auspacken in Ihr Auto zu stellen.

 

Parken: Viele Liegehäfen haben einen umzäunten und/oder überdachten Parkplatz. Da an einigen Liegehäfen die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen, im Voraus zu reservieren.

 

Pool: Bei vielen Nicols-Hausbooten ist das "Anhängen" eines Pooles möglich. Der Pool kann durch zwei Schiebeklappen zur zusätzlichen Terrasse umfunktioniert werden.

 

Schiffshaken: Lange Stange aus Holz oder Metall mit einem Haken an einem Ende. Der Schiffshaken erleichtert Ihnen das Manövrieren bzw. Ablegen.

 

Schleuse: Vorrichtung für Boote um Höhenunterschiede zu überwinden. Es gibt manuelle Schleusen oder elektrische Schleusen (teilweise mit Schleusenwärter).

 

Schleusenkammer: Teil der Schleuse zwischen den beiden Toren.

 

Schrammbord: Streifen aus Gummi oder Holz der den Schiffskörper umgibt, um ihn zu schützen.

 

Steuer: Das Steuer ist einem Lenkrad des Autos ähnlich, die Ruderpinne mit langem Hebel liegt hinten im Boot.

 

Steuerbord: Rechte Seite des Schiffes, wenn man vorwärts schaut.

 

Stromadapter: Alle Liegehäfen vermieten Stromadapter (12V/220V), die Sie an den Zigarettenanzünder anschliessen können. Fragen Sie an der Basis.

 

Tauchtiefe: Tiefe einer Wasserstraße (z. B. dieser Kanal oder dieser Fluss hat eine nutzbare Wassertiefe von 1,50m).

 

Tiefgang: Senkrechter Abstand zwischen dem niedrigsten Teil des Schiffes (im Allgemeinen der Kiel) und dem Wasserspiegel).

 

Tiere: Tiere sind an Bord willkommen. Bitte bringen Sie alle erforderlichen Dinge (Decke, Futternapf, Essen usw.) mit an Bord.

 

Technisches Problem oder Panne: Benachrichtigen Sie sofort die Basis. Halten Sie die Telefonnummer der Basis stets bereit. Ein Techniker kommt nach Rücksprache zu Ihnen an Bord. Führen Sie keine Reparaturen ohne Anweisung des Basistechnikers selber durch! Bei einem Unfall mit einem anderen Boot sprechen Sie die Vorgehensweise unbedingt mit dem verantwortlichen Leiter der Basis ab. Das richtige Verhalten ist unbedingt erforderlich, um eventuell Ansprüche aus der Versicherung zu erhalten!

 

Treidelweg: Weg, der an dem Kanal oder Fluss entlangläuft und der bis zum Beginn des Jahrhunderts benutzt wurde. Dieser diente dazu Schleppkähne von Pferden oder Männern treideln zu lassen. Halten Sie auf der Seite des Weges. Der Treidelweg darf von Ihnen nicht belegt werden.

 

Toiletten: Die meisten Boote sind mit einer typischen Schiffstoilette ausgestattet. Viele Boote verfügen bereits über elektrische Toiletten. Für beide gilt: Werfen Sie kein dickes Papier, Watte, Binden oder andere Dinge in die Toilette. Diese kann leicht verstopfen. Bitte beachten Sie, dass das Beseitigen einer Verstopfung Ihnen in Rechnung gestellt wird.

 

Treibstoff: Die Hausboote sind mit Dieselmotoren ausgestattet. In der Regel haben Sie genügend Treibstoff für Ihre Fahrt. Alle Boote sind mit einem Stundenzähler ausgestattet. Der Zähler wird vor Ihrer Abfahrt und bei Ihrer Rückkehr abgelesen.

 

Überholen: Überholen eines Schiffes, das in dieselbe Richtung fährt.

 

Verpflegung: Planen Sie Ihren Verpflegungsbedarf bereits vor Abfahrt. Einkaufsmöglichkeiten gibt es, je nach Region, auch entlang Ihrer Reiseroute. An vielen Schleusen finden Sie ein lokales Angebot (Honig, Wein, Gemüse etc.).

 

Wasser: Je nach Hausboottyp hat Ihr Boot eine Trinkwasserreserve von 200 - 1400 Liter. Wir empfehlen Ihnen, den Wasserstand öfter zu kontrollieren. Während der Fahrt finden Sie viele Möglichkeiten, Ihren Wassertang zu füllen (im Hafen, an Schleusen usw.).

 

Wasserscheide: Höchster Punkt des Kanals (Fließrichtungswechsel).

 

Windangriffsfläche: Teil des Bootes oberhalb des Wasserspiegels. Je größer das Volumen über der Wasserlinie ist, desto stärker reagiert Ihr Boot auf den Wind.

 

WLAN: Bleibe Sie stets in Verbindung. Viele Liegehäften in Frankreich bieten den Verleih von WLAN-Boxen an, die Ihnen an Bord somit einen Internetzugang mit allen Ihren Geräten - Laptops, Tablets oder Smartphones ermöglichen.

 

Zurückstoßen: Rückwärtsgang einlegen, um das Boot anzuhalten.